20.03.2026

Handwerkskammer Münster sieht in eREGIONALE 2033 große Chance für die Emscher-Lippe-Region

Die Handwerkskammer Münster begrüßt die von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gestartete eREGIONALE 2033. Das neue Format richtet sich an Städte, Gemeinden, Kreise und Regionen mit besonderem strukturellem Transformationsbedarf und setzt auf interkommunale Zusammenarbeit, konkrete Zukunftsziele und neue Lösungsansätze für regionale Entwicklung.

Aus Sicht der HWK Münster eröffnet die eREGIONALE 2033 insbesondere für die Emscher-Lippe-Region die Chance, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel aktiv zu gestalten und gemeinsame Zukunftsprojekte auf den Weg zu bringen. Hintergrund sind tiefgreifende Veränderungen in der Wirtschaftsstruktur, demografische Entwicklungen sowie wachsende Anforderungen an Infrastruktur, Klimaanpassung, Mobilität, Bildung und Verwaltung.

„Die eREGIONALE 2033 ist ein wichtiges Signal für Regionen, die sich im Wandel neu aufstellen müssen. Gerade dort, wo wirtschaftliche Dynamik gestärkt, Infrastruktur weiterentwickelt und Zukunftsperspektiven gesichert werden müssen, braucht es Mut zur Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg“, betont Jürgen Kroos, Präsident der HWK Münster.

Die Landesregierung hat die eREGIONALE 2033 als Experimentierraum für regionale Zukunftspolitik angelegt. Ziel ist es, neue Wege der Zusammenarbeit und innovative Lösungsansätze zu erproben. „Für das Handwerk kommt es jetzt darauf an, dass Strukturpolitik in konkrete und tragfähige Vorhaben mündet“, erklärt Thomas Banasiewicz, Hauptgeschäftsführer der HWK Münster: „Es geht um gute Standorte, leistungsfähige Verkehrswege, moderne Bildungsangebote, schnellere Verfahren und eine verlässliche Infrastruktur. Die eREGIONALE kann dafür den richtigen Rahmen setzen, wenn Kommunen, Wirtschaft und weitere Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen.“

Der Vorstand der HWK Münster hatte sich in seiner jüngsten Sitzung am 19. März mit den fortschreitenden Veränderungen der Wirtschaftsstruktur in der Emscher-Lippe-Region befasst. Dabei wurde deutlich, dass die Region vor besonderen Herausforderungen steht, zugleich aber auch gute Voraussetzungen mitbringt, um sich erfolgreich um die Ausrichtung der eREGIONALE 2033 zu bewerben.

Die HWK Münster ermutigt die Kommunen in der Emscher-Lippe-Region daher, die neue Förderkulisse sorgfältig zu prüfen und gemeinsame Ansätze auszuloten. Die HWK will den weiteren Prozess konstruktiv begleiten, Bewerbungen aus ihrem Kammerbezirk unterstützen und die Perspektive des Handwerks in die regionalen Überlegungen einbringen.

„Die Kommunen sollten sich jetzt intensiv mit dem Wettbewerbskonzept auseinandersetzen und die darin liegenden Chancen nutzen“, so Kroos. „Die Handwerkskammer Münster steht bereit, den Bewerbungsprozess mit ihrer Erfahrung und mit eigenen Impulsen zu unterstützen.“

Bis zum 20. Juli 2026 können sich Zusammenschlüsse mehrerer Kommunen online über das Beteiligungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen für die eREGIONALE bewerben.

Weitere Informationen und Online-Bewerbung